Kleiner Pilz-Datenspeicher mit Schwerpunkt "Helotiale Becherlinge"
ASCO-SONNEBERG - Albotricha

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Weißhaariges Spitzhaarbecherchen
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Albotricha acutipila (P. Karst.) Raitv. 1970
Dasycyphella acutipilosa (P. Karst.) Baral & E. Weber 1992
Lachnum acutipilum
(P. Karst.) P. Karst. 1871
Dasyscyphus acutipilus
(P. Karst.) 1889
Weißhaariges Spitzhaarbecherchen

Funddaten:
07.07.2015, Deutschland, Thüringen, Landkreis Sonneberg, Sonneberg-Bettelhecken, “Mürschnitzer Sack“ (MTB 5632/243, 11.126583E, 50.360007N), an liegenden toten Halmen von Phragmites (Schilf), vergesellschaftet mit Lachnum controversum, leg. & det. I. Wagner.

Bemerkung:
In meiner Wertung der Häufigkeit in Schilfbeständen steht die Art an Position 4 nach Lachnum controversum, Mollisia retincola, Mollisia hydrophila.
Ab Position 5 wird es etwas weniger häufig, Bisporella scolochloae und Albotricha albotestacea sind etwas weniger verbreitet.
Weitere helotiale Becherchen, die man auf Schilf findet dürften dann selten sein oder sind Irrläufer, die normalerweise an dünnerem Süß-Gras wachsen.

Albotricha acutipila ist auch in PdS vorgestellt (Nr. 210), allerdings passt dort nur das Mikro, das Makrobild zeigt recht sicher Lachnum controversum mit seinen braunen (Schädigungs-)Flecken.
Albotricha acutipila kann man gut makroskopisch ansprechen, soweit das Substrat Schilf klar ist (kommt seltener auch an anderen Gräsern vor).
Oft wächst sie zusammen mit Lachnum controversum, unterscheidet sich von dieser aber durch etwas kleinere Apos, einen Farbverlauf der Scheibe von weiß über cremeockerlich zu antrocknend gelb, das Fehlen brauner Flecken (auch kein Verletzungsröten) und besonders durch die per Lupe wahrnehmbaren spitzen Haare.


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