Kleiner Pilz-Datenspeicher mit Schwerpunkt "Helotiale Becherlinge"
ASCO-SONNEBERG - Mollisia

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Mollisia cinerella (Sacc.) Rehm 1891
Versteckthaariges Weichbecherchen

Funddaten:
26.03.2021, Deutschland, Thüringen, Landkreis Sonneberg, Jagdshof, “Lutherweg“ am Fuß des Jagdshofer Berges (MTB 5633/124 bei 50° 22' 37,25'' N, 11° 14' 22,87'' E), 644 m ü. NN, 25 mm starker Ast von Vogelbeere (Sorbus aucuparia), in der Streu eingebettet, leg. & det. Ingo Wagner.

Bemerkung März 2021:
Der Fund erinnert makroskopisch an M. lividofusca, mikroskopisch an cinerea, aber die Sporenmaße passen in der Feinabstimmung zu keiner der beiden Arten 100%ig.
Die keuligen abstehenden Rindenzellen und die auffälligen abstehenden, seitlich nicht miteinander verbundenen bis 5 zelligen Haare zeigen dann klarer, dass es sich um eine andere Art handelt.
Die Haare sind makroskopisch allerdings völlig unauffällig.
Ob die an den Excipulumzellen anhaftende dunkle Farbe und die basal 4fach septierten Paraphysen ebenfalls Merkmale sein könnten, muss man bei weiteren Funden sehen.

Bemerkung Juli 2022:
Die Sequenz trifft sich mit anderen, welche mit Mollisia minutella benamt sind und sich sequenztechnisch in unmittelbarer Nachbarschaft zu Mollisia lividofusca befinden.
Bei Saccardo war minutella ursprünglich eine Varietät zu Mollisia cinerea, welche auf Kräutern wächst, inzwischen gilt sie wohl als Synonym zu Mollisia/Pyrenopeziza revincta.
Wenn minutella also ein Kräuterbewohner ist, kommt der Name für den Fund hier nicht in Frage, deshalb bleibt zunächst der Name Mollisia cinerella bestehen.

 


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