Kleiner Pilz-Datenspeicher mit Schwerpunkt "Helotiale Becherlinge"
ASCO-SONNEBERG - Mollisia

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Dunkelbleigraues Weichbecherchen
Dunkelbleigraues Weichbecherchen Mollisia-lividofusca-150111-FPr-FP108-MCol-01JJ Mollisia-lividofusca-150111-FPr-FP108-MCol-02JJ Mollisia-lividofusca-150111-FPr-FP108-MCol-03JJ


Mollisia lividofusca (Fries) Gillet 1882
Tapesia lividofusca (Fries) Rehm 1891
Dunkelbleigraues Weichbecherchen

Funddaten außerregional:
11.01.2015, Deutschland, Bayern, Unterfranken, Landkreis Würzburg, Theilheim (49.749694, 10.016014 = MTB 6226/13), an finalmorschem, dennoch hartem Laubholz (Quercus?), leg. Florian Prell, det. Ingo Wagner.

Bemerkung:
So auffällig baun wie hier ist das dunkle Subhymenium der Mollisia lividofusca selten. Meinen bisherigen Funden nach zu urteilen, könnte das eher ein Winter-Umstand sein.

Oft ist das Subhymenium nur wenig dunkler als das Umfeld (Medulla und Fruchtschicht).
Bei der Beurteilung muss man stets beachten, dass sich beim Quetschen nicht versehentlich dunkle Rindenzellen des Ectal-Excipulums unter die Subhymeniumstrukturen legen, und so ein falsche Bild vermitteln.

Subhymenium-Hyphen sind immer gut daran erkennbar, dass sie beim Dünnquetschen des Präparates und Separieren der Strukturen an der Basis der Fruchtschicht hängenbleiben.
Bei einer Mollisia lividofusca hat man also stärker gequetscht im Optimalfall viele
halbkreisförmige“ Fruchtschichtsegmente mit dunklerem Unterbau.

DNA:
FP108
Steht ungeklärterweise im Bäumchen weg von anderen Mollisia lividofuscas, eventuell Verwechslung durch 2 verschiedene Arten am Substrat?


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